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Wie die Befreiung aus dem Hamsterrad gelingt

von AST
veröffentlicht in Kurier vom 12. September 2011

 

 

Systemkritik - Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt: Wozu machen wir das? Auf die Sinnfrage gibt es heute nur eine Antwort: Mehr Geld! "Das ist vielleicht der letzte universelle Glaubensinhalt unserer Zeit und ganz bestimmt der wichtigste", heißt es im Buch "Vom Systemtrottel zum Wutbürger". Die beiden Autoren, idealistische Philosophen, halten darin den Lesern einen Spiegel vor und entlarven auf satirische Weise, wie chic und gemütlich wir es uns im kapitalistischen System eingerichtet haben.

Dabei geht es uns offenbar zu gut, denn wir sind alle zu "nützlichen Systemtrotteln" verkommen, die im Räderwerk des Geldes wie Hamster im Laufrad gefangen sind. Doch es gibt einen Ausweg. Hirn einschalten! Konsumieren ist nicht alles, es gibt auch noch ein Leben, die Autoren nennen es den "Gartn" und meinen nicht nur den Gemüsegarten. Das Buch macht Mut, einen anderen Weg einzuschlagen, bleibt dabei aber leider viel zu abstrakt.