Wo die Branche feierte

"Eine wirklich tolle Party", interessante Gespräche, neue Inspirationen, "alte Bekannte": Das freute die über 600 Gäste der mittlerweile siebenten Karriere-Gala.

 

von Karin Bauer
veröffentlicht in: Der Standard vom 14./15. Oktober 2006

 

Was hat der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, mit der Karriere zu tun? Wie viel privaten Verzicht braucht es, um im Beruf zu gewinnen? Darüber unterhielten sich die berühmte Couch und der Ohrensessel nach einem Stück von Philosoph Eugen Maria Schulak und Schriftsteller Harald Koisser.

Damit inspirierten die eloquenten Möbel im Sigmund-Freud-Jahr die Gäste, Partner und Freunde des Karrieren-Standard am vergangenen Montag im Wiener Semper-Depot, dem Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste in Wien. Dieses ehemalige Kulissen- und Dekorationsdepot mit seinem Prospekthof und den Galerien bildete den feierlichen Rahmen für das siebente Branchenfest der "Karriere" im Standard.

Der Ohrensessel führte die Couch, die ja im Freud-Jahr "Möbel des Jahres" ist, als den Inbegriff der Karriere vor. Damit hatte die Couch aber Probleme, weil sie einen viel persönlicheren, differenzierteren Ansatz bevorzugte, Erfolg und Freude über Leistung viel breiter und vielschichtiger definierte. Damit lieferten die beiden allerlei Ansätze zum Sichtbarmachen individueller Karrierewege. Allerdings: Simple 08/15-Kochrezepte waren da nicht zu erfahren.

Alles andere als simpel gestaltete auch Do&Co die kulinarische Genussmeile: Starkoch David Bouley stand mit seinem Buch "East of Paris" Pate für die neuen Küchen Österreichs und des Donauraumes, also den Regionen "östlich" von Paris. DJ Pitralon begleitete die Gala-Gäste mit seinen Grooves & Funks bis weit nach Mitternacht.