Erotik

Überlegungen zur Metaphysik der geschlechtlichen Liebe

 

Copyright: Eugen-Maria Schulak
Veröffentlicht in der Wiener Zeitung vom 6./7. Juli 2001

 

"In der Liebe ist der Realismus genauso
wenig wert wie in der Kunst. Auf der
erotischen Ebene wird die Nachahmung
der Natur zur Nachahmung des Tieres."
(Anm.1)

1.

Vor etwa 60.000 Jahren, zur Zeit des mittleren Paläolithikums, begann der Mensch - damals noch in Form des Neandertalers - seine Toten zu bestatten (Anm.2). Verstorbene wurden geschmückt und deren Gräber gekennzeichnet. Dies war ein Wendepunkt in der Geschichte: Man wälzte offensichtlich erstmals metaphysische Probleme, die geistige Entwicklung nahm ihren Lauf. 30.000 Jahre später, zur Zeit des Homo sapiens, entstanden in Frankreich die ältesten uns bekannten Ritzzeichnungen der westlichen Welt (Anm.3). Verewigt wurden sie auf rauen Felsblöcken und steilen, oft überhängenden Felswänden, manchmal auch auf flachen Knochenteilen oder kleinen Steinplatten. Der Inhalt jener ersten Kunst war einschlägig: Schamlippen und erigierte Glieder, üppige Brüste und fette Hinterteile, Paare beim Geschlechtsakt (Anm.4). Erst später stellte man Tier- und Jagdszenen dar. - Die Vergänglichkeit und die Geschlechtlichkeit, die Mysterien des Todes und des überschäumenden Lebens, waren damit zweifellos die ersten und zentralen Inhalte transzendenter kultureller Überlegungen.

Dabei dauerte es viele Jahrtausende, bis sich der Mensch aus seiner ursprünglichen Animalität löste. Er ging daraus hervor, indem er sich seiner Sterblichkeit bewusst wurde und indem er von einer Sexualität ohne Scham zur schamhaften Sexualität überging, welche spezifisch menschlich ist. Der Zeitpunkt jenes Übergangs lässt sich wohl kaum bestimmen, das Auftauchen der Scham wurde im jüdisch-christlichen Schöpfungsmythos jedoch deutlich beschrieben: Als Eva und schließlich auch Adam vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, "da gingen beiden die Augen auf, und sie merkten, dass sie nackt waren. Deshalb banden sie Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen daraus. Als sie das Geräusch der Tritte Gottes hörten, [...] da versteckten sie sich [...]. Doch Gott der Herr rief nach Adam und fragte ihn: ‚Wo bist du?‘. Der antwortete: ‚Als ich im Garten das Geräusch deiner Tritte hörte, fürchtete ich mich, weil ich nackt bin. Deshalb habe ich mich versteckt' " (Anm.5).

Warum auch immer jener Übergang vollzogen wurde: Mit der Scham gewann die geschlechtliche Aktivität des Menschen zusätzliche Facetten: die Nacktheit, die Verhüllung sowie die bewusste Enthüllung, und jene Angst, welche der Scham entspringt, wurden zu bestimmenden Elementen menschlicher Sexualität. Nun gab es Verbote, Tabus und Grenzen, und wollte man sich geschlechtlich betätigen, galt es Verbote zu brechen, Tabus zu verletzen und Grenzen zu überschreiten.

 

Diese neuartige und im Gegensatz zum Tier spezifisch menschliche Situation - die schamhafte Sexualität - markiert auch exakt den Beginn der Erotik. Das Wechselspiel zwischen Scham und bewusster Schamlosigkeit erzeugt jene Spannung, in der sich das erotische Erleben von Anfang an bewegt. "Wir sprechen immer dann von Erotik", so der französische Philosoph George Bataille, "wenn ein Mensch sich auf eine Weise verhält, die zu den gewöhnlichen Sitten und Meinungen in betontem Gegensatz steht. Die Erotik zeigt die Kehrseite einer Fassade, deren einwandfreies Äußeres nie in Abrede gestellt wird: Auf der Kehrseite enthüllen sich Gefühle, Körperteile und Gewohnheiten, deren wir uns gewöhnlich schämen" (Anm.6).

Auf diesem Weg der Scham und Verbote trennte sich der Mensch vom Tier. Er versuchte dem maßlosen Spiel der Geschlechtlichkeit, dem das Tier ganz und gar ausgeliefert ist, zu entrinnen. Doch mit der Übertretung der Verbote und der Scham nähert sich der Mensch dem Tier wiederum an, ohne freilich dauerhaft in den tierischen Zustand zurückkehren zu wollen (Anm.7). "Im Augenblick der Überschreitung", so Bataille, "empfinden wir die Angst, ohne die es das Verbot nicht gäbe: Das ist die Erfahrung der Sünde. Die Erfahrung führt zur vollendeten Überschreitung, zur geglückten Überschreitung, die das Verbot aufrechterhält, und zwar es aufrechterhält, um es zu genießen. Die innere Erfahrung der Erotik verlangt von dem, der sie macht, eine nicht weniger große Sensibilität für die Angst, die das Verbot begründet, wie für das Verlangen, das zu seiner Übertretung führt" (Anm.8).

Erotik, im Gegensatz zur Sexualität, ist somit notwendig an die Überschreitung einer Grenze, an die "Erschütterung einer Ordnung" (Anm.9) gebunden. "Sexuelle Aktivität und Erotik sind [demnach] zweierlei: Während beim Tier nur die Sexualität festzustellen ist, kennt der Mensch jene mit gewissen ‚diabolischen‘ Momenten durchsetzte Aktivität, die der Begriff ‚Erotik‘ umschreibt" (Anm.10). "Diabolisch" wird eine Aktivität dann, wenn sie eine bewusste Regelverletzung beinhaltet, welche als Lust empfunden wird: "Niemals", so Bataille, "taucht für den Menschen das Verbot auf, ohne dass er den Genuss entdeckt, und nie findet er den Genuss ohne das Gefühl des Verbots" (Anm.11). Das Verbot wird dadurch zur Bedingung des Genusses. Es gäbe keine Erotik, gäbe es nicht die Achtung vor verbotenen Werten; und gäbe es diese Achtung nicht, wäre ein erotischer Verstoß weder möglich noch verführerisch (Anm.12).

 

Platon, der gute Philosoph hingegen, der Mann der Tugend und des Anstands, will von Erotik nichts hören: Der wahre Eros sei das Streben nach dem Schönen, der Trieb nach philosophischer Erkenntnis, der Aufschwung in geistige Höhen. Der Mensch wird damit deformiert, gespalten und zerhackt: in einen ideellen und einen materiellen, in einen geistigen und einen sinnlichen Teil, in eine Seele und einen Leib. Der Leib sei ein Gefängnis, eine Strafe und ein Grab. Die Seele hingegen gleiche "dem Göttlichen, dem Unsterblichen, dem Eingestaltigen, dem Unauflöslichen" (Anm.13). Als das Bindeglied zweier Welten, der seelischen und der körperlichen, hat der Mensch stets an beiden Anteil: Er ist rein und unrein zugleich. Er ist ein Reiner in seiner seelisch-geistigen, ein Unreiner in seiner fleischlichen Existenz; ein Reiner in seinem Denken, ein Unreiner in seinem Wollen. Der Mensch kommt damit zwangsläufig in Konflikte und muss sich klar entscheiden. Platon meint, dass dies notwendig und auch möglich sei. Nietzsche wird später sagen: "Seit Plato ist die Philosophie unter der Herrschaft der Moral" (Anm.14).

Im jüdisch-christlichen Kulturkreis wurden Verbote im Bezug auf Sexuelles absolut gesetzt, die Wolllust versank geradezu im Bösen. In diesem Sinne konnte Charles Baudelaire mit Recht behaupten: "Die einzige und höchste Lust der Liebe ruht in der Gewissheit, das Böse zu tun. Und Mann und Frau wissen von Geburt an, dass sich im Bösen alle Wolllust findet" (Anm.15). Wenn aber das Wesen der Erotik tatsächlich in der Überschreitung liegt, so steigert die Brandmarkung der sexuellen Aktivität als Böses das erotische Empfinden zweifellos aufs Äußerste. Sowohl die Angst als auch das Begehren werden durch das Schwergewicht der Sünde gleichermaßen inspiriert, ja geradezu verursacht.

Andererseits lässt sich das erotische Erleben durchaus mit den Erfahrungen der Heiligen und Mystiker vergleichen. Denn was die Intensität der Empfindung betrifft, steht die mystische der erotischen Erfahrung um nichts nach. Die Aufzeichnungen einer Theresa von Avila oder eines Bonaventura etwa beweisen dies mehr als deutlich. In seinen Tagebüchern hält Bonaventura beispielsweise fest, dass es nicht selten geschehe, dass diejenigen, die den mystischen Weg beschreiten, "durch das Wasser eines fleischlichen Flusses befleckt werden" (Anm.16). Im Osten wiederum stützt sich die spirituelle Praxis des Tantrismus sogar bewusst auf die Möglichkeit, eine mystische Krise mit Hilfe sexueller Praktiken hervorzurufen: Indem der abschließende Spasmus immer wieder vermieden wird, soll die sinnliche Umarmung nach und nach in eine spirituelle Ekstase übergehen. Es scheint demnach, dass zwischen Sinnlichkeit und religiöser Ekstase, zwischen erotischer Erregung und mystischer Versenkung eine Kommunikation so gut wie immer möglich ist, und zwar deshalb, weil beide Tätigkeiten ähnlichen Prinzipien gehorchen, beide an Überschreitungstendenzen gebunden sind.

Nach Platon, und in der Folge seit der Verbreitung des Christentums, hielt sich der sinnliche Eros weitgehend versteckt - innerhalb der Kunst sowie im Rahmen der christlichen Mystik wurde er bestenfalls sublimiert. Erst im 18. Jahrhundert, zur Zeit der Aufklärung, begann man sich auch wieder in der Öffentlichkeit an die Erotik zu erinnern. So ist die Literatur des Rokoko mit zahllosen erotischen Sequenzen geradezu gespickt. Von einer "reinen", einer "wahren", einer "höheren" Liebe ist hier nur mehr wenig zu bemerken. Speziell in Frankreich wurde auch das Genre der pornographischen Literatur dazu verwendet, Missstände aufzuzeigen sowie über politisch-revolutionäre Ideen offen zu diskutieren: Erotik und Philosophie gehen in vielen Romanen dieser Zeit Hand in Hand. Die Figuren kopulieren, treiben Spiele aller Art und diskutieren dann über Metaphysik und Moral, um sich geistig gestärkt ihren Genüssen weiter hingeben zu können (Anm.17). In der Mitte des 18. Jahrhunderts war diese literarische Strategie durchaus sinnvoll, weil sie zeigte, wie das Wissen vom Fleischlichen den Weg zur Aufklärung ebnen kann. Auch die französischen Philosophen der vorrevolutionären Zeit wie Helvétius, Diderot und d´Holbach verfochten einen radikalen Sensualismus, einen absoluten Vorrang der Sinne. Dieses Denken erreichte bald England und beeinflusste ebenso die deutsche Klassik und Romantik. Selbst Immanuel Kant räumte der sinnlichen Wahrnehmung, was die Erkenntnis betrifft, die erste Stelle ein. Die platonisch-christliche Philosophie wurde damit in die Vergangenheit gerückt und die europäische Moderne nahm ihren Lauf.

 

 

2.

Was die Diskussion der Gegenwart betrifft, so wird seitens der Biologen, aber auch der Theologen nach wie vor behauptet, dass der Zweck der sexuellen Liebe in der Vermehrung der Gattung liege, dass selbst das erotische Verhalten in einem "Fortpflanzungstrieb" seine Gründe habe. Dagegen lässt sich freilich Folgendes einwenden:" 'Je höher es auf der Stufenleiter der Organismen hinaufgeht, desto mehr verringert sich die Potenz zur Vermehrung, während die Kraft der sexuellen Anziehung zunimmt ... . So hat beim Menschen die Vermehrung geringere Ausmaße als im gesamten übrigen animalischen Bereich, während die sexuelle Liebe das höchste Maß an Bedeutung und Intensität erreicht‘. Es scheint demnach, dass 'die sexuelle Liebe und die Vermehrung der Gattung umgekehrt proportional sind: Je stärker eines der beiden Elemente ist, um so schwächer ist das andere‘, und wenn man die beiden Extreme des animalischen Lebens betrachtet, so steht auf der unteren Grenze die Vermehrung, die Fortpflanzung ohne sexuelle Liebe, und auf der oberen Grenze, auf dem Gipfelpunkt, eine geschlechtliche Liebe, die sogar bei vollständigem Ausschluss der Fortpflanzung möglich ist, und zwar in allen Formen großer Leidenschaft" (Anm.18). Es ist daher zu vermuten, dass der Zweck der sexuellen Liebe des Menschen - und im Besonderen sein erotisches Verhalten - mit einem "Fortpflanzungstrieb" so gut wie gar nichts mehr zu tun hat.

Dass erotische Aktivitäten zweifellos auch auf andere stimulierend wirken, lässt andererseits sehr wohl biologische Rückschlüsse zu. Beobachten wir etwa einen Mathematiker, einen Friseur oder einen Manager bei seiner Tätigkeit, so trifft es selten zu, dass wir sein Tun, sein Verhalten unmittelbar empfinden, dass wir versucht sind, es emotional mit ihm zu teilen. Die erotische Szene oder Aktivität hingegen wirkt unmittelbar, ist gleichsam ansteckend, wie das Lachen oder auch das Gähnen. Diese Tatsache ist wohl der Grund für den zeitlosen Erfolg der Pornographie.

 

Grundlegend bleibt noch zu fragen, wie denn der Zusammenhang zwischen körperlicher Schönheit und Erotik zu erklären sei. Worin liegt der erotische Wert der Schönheit? Der Philosoph George Bataille gibt hier eine Antwort, welche sich nicht bloß auf den oberflächlichen Zusammenhang zwischen Ästhetik und Erotik beruft, sondern weitaus tiefer geht. Seine Antwort ist hart, doch zu denken gibt sie allemal: "Die Schönheit, die in ihrer Vollendung das Animalische ausschließt, wird [deshalb] so leidenschaftlich begehrt, weil gerade sie durch den Besitz in animalischer Weise beschmutzt wird. [...] Die Schönheit ist in erster Linie deshalb wichtig, weil die Hässlichkeit nicht beschmutzt werden kann und weil das Wesen der Erotik die Beschmutzung ist. Die Menschlichkeit, das Kennzeichen des Verbots, wird in der Erotik überschritten. Sie wird überschritten, entweiht, beschmutzt. Je größer die Schönheit, desto tiefer die Beschmutzung" (Anm.19).

 

Eine letzte Überlegung, und wiederum wird George Bataille, der große Kenner der Erotik bemüht, betrifft den von ihm behaupteten Gegensatz zwischen erotischem Verhalten und bürgerlichem Leben. Denn rational betrachtet, so Bataille, ist ein erotisches Leben Ausdruck einer Art von Unvernunft sowie einer Verschwendung von Zeit und Energien: "Wenn wir uns vernünftig aufführen, versuchen wir Güter aller Art zu erwerben; wir arbeiten mit dem Ziel, unsere Ressourcen zu vermehren – oder unsere Kenntnisse; mit allen Mitteln suchen wir uns zu bereichern und unseren Besitz zu vergrößern. Unsere soziale Stellung verdanken wir grundsätzlich derartigen Verhaltensweisen. Aber im Moment des sexuellen Fiebers verhalten wir uns auf entgegengesetzte Weise: Wir verausgaben unsere Kräfte, ohne Maß zu halten, und unter der Gewalt der Leidenschaft verschwenden wir manchmal ganz umsonst beträchtliche Ressourcen" (Anm.20).

Die Überlegung, dass Erotik und Arbeit, erotisches und bürgerliches Leben einander oftmals ausschließen, lässt sich sogar an Hand der Ergebnisse des berühmten Kinsey-Reports empirisch belegen. Die höchste Frequenz an erotischen Aktivitäten, so der Report, findet sich in der Unterwelt, die zweithöchste Frequenz in der Gruppe der einflussreichen Berufe, bei jenen, die an der Spitze der sozialen Hierarchie stehen (Anm.21). Beide Gruppen, so lässt sich schließen, verfügen offensichtlich über ausreichend Zeit und Energien, sich einem erotischen Leben widmen zu können. Alle anderen Berufsgruppen, d.h. die konventionell arbeitenden Klassen, liegen, was ihre Sexualfrequenz betrifft, weit darunter. Ein traditionell geregelter Arbeitsalltag, d.h. eine bürgerliche Existenz, steht einem erotischen Leben offensichtlich entgegen.

Sicher ist, dass erotische Aktivitäten eine enorme Bandbreite haben. Diese Vielzahl an Vorlieben, Neigungen, Gewohnheiten, Schrulligkeiten, Lächerlichkeiten, Fetischismen, Abartigkeiten und Lastern hat letztlich etwas Beeindruckendes. Liest man einschlägige Publikationen, etwa Krafft-Ebings Psychopathia Sexualis, drängt sich der Eindruck auf, man wandle in einem Garten menschlicher Möglichkeiten: All das ist Ausdruck der menschlichen Phantasie. Erotik ist in dieser Hinsicht vielleicht am ehesten einer Art von Geistigkeit verwandt, die jener der Kreativität des Künstlers gleicht.


 

Anmerkungen


1.   Péladan S., La science de l´amour (Amphithéatre des Sciences mortes), Paris 1911, 102., zitiert nach: Evola Julius, Die große Lust. Metaphysik des Sexus, Bern 1998, 59.
2.   Ruspoli Mario, Die Höhlenmalerei von Lascaux. Auf den Spuren des frühen Menschen, Augsburg 1998, 13.
3.   ebd. 87.
4.   ebd. 87ff..  
5.   Altes Testament, Genesis, 3.  
6.   Bataille Georges, Die Erotik, München 1994, 106.  
7.   ebd. 82f..  
8.   ebd. 41.  
9.   ebd. 101.  
10. Bataille Georges, Die Tränen des Eros, München 1993, 25.  
11. Bataille Georges, Die Erotik, München 1994, 105.  
12. ebd. 214.  
13. Platon, Phaidon (80b), in: Werke Bd. 3, 41 f..  
14. Nietzsche, Aus dem Nachlass der Achtzigerjahre, in: Werke (Schlechta-Ausgabe) Bd. 3, 903.  
15. Baudelaire, Fusées, Nr.3, zitiert nach: Bataille Georges, Die Erotik, München 1994, 123.  
16. Bonaventura, zitiert nach: Bataille Georges, Die Erotik, München 1994, 241.  
17. Marquis d´Argens, Thérèse philosophe. Eine erotische Beichte, München 1990.  
18. Solowjew A., Le sens de l´amour, Paris 1946, 7ff.., zitiert nach: Evola Julius, Die große Lust. Metaphysik des Sexus, Bern 1998, 63.  
19. Bataille Georges, Die Erotik, München 1994, 140.  
20. ebd. 166.  
21. ebd. 152ff..